Hong Kong

Die Sonderverwaltungszone und bis 1997 britische Kolonie Hong Kong haben wir vor und nach unseren Aufenthalt auf Boracay angesteuert. Von Hong Kong aus gab es eine höhere Auswahl an Flügen über Manila nach Boracay und war schlussendlich auch ca. 25% günstiger als von Guangzhou aus. Von HK direkt mit Cebu Pacific nach Manila hatte den wesentlichen Vorteil, das man in Manila nicht noch mit ner 1 stündigen Busfahrt den Terminal wechseln muss.

Wir waren beide male unter der Woche in HK, was für uns gleichzeitig ca. die Hälfte des Preises für eine Übernachtung bedeutet hat. Am Wochenende werden die Preise immer fleißig angezogen. Wir haben das erste mal im Kings de Nathan und zweite mal Sunny Day übernachtet (Nathan Road). Hotel war zweimal wirklich gut, jedoch ohne Frühstück, da sind wir immer in “Einheimischen” Lokale z.B. Dim Sum Essen gegangen.

Allerdings hatten wir zwecks Hotel das zweite mal noch eine andere Wahl. Als wir nämlich von Boracay wieder zurückkamen, sind wir mit dem Airport Bus (Linie 21) in die Stadt gefahren und haben da den seit 15 Jahren in HK lebenden Inder MANU kennengelernt. Er verkauft Handys überall auf der Welt, produziert in China. Er hat uns ein Bleibe für 15 Euro empfohlen, n Kumpel von ihm. Der war echt ziemlich nett und wirklich zuvorkommend, aber die Unterkunft, ein ganz klares NEIN. Vor allem, er, MANU, schick in Anzug gekleidet, sein Lakai hat seine 4 Koffer getragen, er würde wenn er auf Reisen ist auch nichts anderes nehmen. Die Zimmer…Die typisch indische Sauberkeit, nach meiner Erfahrung nehmens die ja generell nicht so ernst damit, überall Dreck, Kakerlaken in den Zimmerecken, die Dusche und Toilette waren eins und das auf ca. 1qm, die Zimmer konnte man nicht absperren und direkt vor der Tür laufen zwielichtige Gestalten rum => aber wir sind ja ehhhh den ganzen Tag unterwegs und da würde dieser Standart völlig ausreichen ausreichen. Antwort ist:  NEIN!!!

Von Guangzhou aus sind wir direkt von unserem Compount mit dem kostenlosen Bus losgefahren, der uns zur Fähre gebracht und uns direkt im Zentrum von HongKong abgesetzt hat. Rückweg andersrum.

   

   

   

   

Unterwegs in HongKong waren wir hauptsächlich zu Fuß, aber auch mit Bus&U-Bahn was vollkommen unkompliziert ist. Westlich orientierte Großstadt, was soll da zum U-Bahn fahren in Deutschland anders sein. Eher noch einfacher. Fürs Taxi gibt man nur unnötig viel Geld aus, dafür das man dann bei immer viel Verkehr häufig im Stau steht und der Taxometer fleißig weitertickt. Die Stadt ist im Zentrum auch nicht sooo groß, von daher wars wirklich zu Fuß am besten.

Ziemlich schön war es auf Lantau Island, über die man mit einer Seilbahn zum Großen Buddha und zu einem alten aber touristisch aufgemachten Fischerdorf fahren kann und von dort auch wieder direkt mit dem Boot ins Zentrum zurück. Wir waren Abends z.B. an der Promenade Tsim Sha Tsui, wo es täglich um 20.00 Uhr eine Lasershow gibt oder auf Shopping Tour in den verschieden Märkte Ladies Market/Night Market, da findet man ja meistens immer ein wenig Ramsch, den man eigentlich nie wirklich braucht aber trotzdem immer wieder Spaß am verhandeln hat. Auf der Avenue of the Stars, im Hafen von Aberdeen wo man an den dicken Jachten der reichen HongKongnesen vorbeituckert und Abends schick Essen und danach in den Barstreets.

In Hong Kong fand ich es gerade deswegen angenehm, weil es hier im Vergleich zum Normalen China auch “Chinesen” gibt, die wirklich Englisch sprechen können. Da bewegt man sich auch sprachlich einfach auf einem anderen, höheren Level. Ich kann zwar auf chinesisch das Ausdrücken was ich letztendlich haben will, aber für ein normales Gespräch reicht das allemal nicht. Neben der Stadt und ihren Häuser ist hier überall dazwischen, immer viel “Grünzeug”, kleine Parks oder irgendwelche Plätze wo sich die HKnesen zum TaiChi treffen. Das viele grün macht die ganze Stadt einfach irgendwie lebendiger als Peking, Shanghai oder Guangzhou, wo man meistens im dristen SMOK untergeht. HK hat neben den meistens nur angesteuerten Sehenswürdigkeiten ziemlich viel zu Bieten, es gibt viele coole Bars und Clubs, Fussball wird hier auch sehr groß geschrieben wie z.B. in der MAN-United Bar oder Jimmys Kitchen. Es finden auch in regelmäßigen Abständen Konzerte, diverse Ausstellungen oder auch Events wie das Rugby Wochenende im März statt. Hier wird einfach was geboten, beide Daumen hoch!!!

   

   

   

   

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.