Hangzhou – China

China ist eine aufstrebende Nation, die neben einen unheimlichen Boom bei Immobilien mittlerweile auch unwahrscheinlich viel Industrie besitzt. Diese Tatsache, aber auch dass die Menschen generell einen immensen Verbrauch von Energie vor leben hat zur Folge, dass dieser Bedarf durch eine Vielzahl von Kraftwerken abgedeckt werden muss. Strom zu 2/3 aus Kohle. Darunter leiden mitunter das traditionelle chinesische Landschaftsbild, die Luftqualität und aber auch die Lebensqualität der Menschen im Land.

Aus diesem Grund gibt es nur noch wenige chinesische Städte die „sauber“ sind, die Luftqualität entsprechend gut ist und man auch häufiger den blauen Himmel sieht. Hangzhou zählt neben Suzhou zu einer der schönsten Städte Chinas. Und da war ich am vergangen Wochenende. Kollegen von mir sind in Hangzhou vor Ort in einem Hotel untergebracht, von dem her musste ich nur Geld für den Flug und für Verpflegung etc. aufbringen. Das Oakwood Hotel war bombastisch!!! 5 Sterne mit wirklich allem was geht. Sogar Lamborghinis in der Tiefgarage zum ausleihen.

Insgesamt war ich 5 Tage und 4 Nächte dort, Donnerstagnacht Anreise, Montagabend Abreise. Flugdauer 2 Stunden von/nach Guangzhou mit Air China.

Die Schönheit der Stadt, wenn man das so sagen will, erkennt man rund um den Westlake, aber auch in der Stadt selbst. Wobei man zugeben muss, je weiter man in Richtung Flughafen (Xiaoshan) fährt, also sich von Westlake entfernt, wird es dann „normal“ chinesisch. Am und in der nähe des Westlakes ist alles Grün, das Wasser des Sees ist sauber und rund um den See sind verschiedene traditionelle chinesische Bauten die bis vor das 13. Jahrhundert zurückreichen. Teilweise restauriert oder mit alten Plänen wieder aufgebaut. Das schöne ist, man kann bequem alles mit dem Fahrrad abfahren. Fahrräder kann man günstig ausleihen. Es gibt für Einheimischen und Besucher/Touris ein Rent a Bike System. Überall in der ganzen Stadt sind Fahrradabstellungen. Wenn man jetzt, so haben wir das gemacht, sich ein Fahrrad nicht länger als eine Stunde ausleiht, kann man umsonst fahren. Man gibt halt das Rad vor Ablauf der Stunde bei der nächsten Fahrradabstellung ab. Hat wunderbar geklappt. Ansonsten kostet es 2 RMB die Stunden. Könnte man auch verkraften denk ich.

   

   

   

   

Wir waren am Tempelkloster Lingyin, auf dem Herbeigeflogenen Gipfel, in der Pagode der Sechs Harmonien, auf dem Su Damm, auf der Insel der Feen und sind mit dem Rad entlang der Nine Creeks Straße durch Misty Forest in den Longjing Teeplantagen rumgefahren. Hier gibt’s den in China bekannten Drachenbrunnentee. => LongJing Cha. Wir sind komplett durch die Creeks gefahren, hoch bis zur Spitze. Vergleicht es wie die Bergetappe bei der Tour de France nur unter schwereren Bedingungen. Man braucht auf jedenfall genug Ausdauer, andernfalls ist man Tod, wenn man oben ankommt. Es war super Wetter und ultra heiß, 35 °C, wir sind beide komplett nass und mit nen Kopf rot wie eine Tomate oben angekommen. 200 hundert Puls wahrscheinlich. => ab ins Sauerstoffzelt. Aber die wunderbare Aussicht hat uns dann dafür ein Stück weit belohnt.

Abends waren wir in diversen Clubs, KTV Global No. 1, da gibt’s definitiv die schönsten Mädels Chinas, ob die allerdings was kosten…, da waren wir uns nicht ganz so sicher. Wir waren im neu eröffneten MUSE, geiler Laden, im Coco Club, im Gaga Club und im Phebees.

Alle sind hier wie z.B. in Hong Kong super freundlich, wenn man so aussieht als hätte man ein Problem, wie einmal an der Fahrradabstellung, kommen sie direkt auf dich zu und möchten helfen. Das mit Englisch. Also ich war wahnsinnig begeistert.

Am letzten Tag waren wir noch 1 Stunde bei der Massage. 88 RMB damit ich in GZ auch wieder entspannt ankomme. Hangzhou ist in der Tat eine schöne Stadt, würde ich noch länger in China bleiben, hätte ich mir durchaus vorstellen können hier ein paar Monate zu verbringen. Aber hier wäre für mich zumindest keine Arbeit gewesen. Daher sinnlos.

   

   

   

   

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